Spiegel.de testet kostenpflichtige Angebote im Web

14. Februar 2002, 16:46
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Titelgeschichten bereits ab Samstag 15 Uhr um 50 Cent abrufbar

Das deutsche Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" hat sich unter jene Medien eingereiht, die kostenpflichtige Angebote im Internet testen: Die Titelgeschichten der montags erscheinenden Printausgabe können online bereits am Samstag gegen eine Gebühr von 50 Cent abgerufen werden. Die anderen Inhalte sind weiterhin frei zugänglich.

"Erkundungs- und Erprobungsphase"

Mit dem neuen Angebot trete man in eine "Erkundungs- und Erprobungsphase" ein, so Thomas Göbler, Vorstand der Spiegelnet AG, gegenüber pressetext.austria. Man wolle in diesem Bereich Erfahrungen sammeln und den Markt testen. In einem zweiten Schritt sei geplant, das Spiegel-Archiv kostenpflichtig anzubieten. Die Quelle für schwarze Zahlen würde aber weiterhin die Werbung bleiben.

Bereits seit Dezember des vergangenen Jahres wartet ein weiterer Titel der Spiegelnet AG, das "manager magazin online", mit kostenpflichtigen Themenpaketen im Internet auf.(pte)

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