Viacom im vierten Quartal in Verlustzone

13. Februar 2002, 15:09
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New York - Der US-Medienkonzern Viacom ist im vierten Quartal wegen der anhaltenden Schwäche im Werbemarkt in die Verlustzone gerutscht. Im Berichtszeitraum sei der Nettoverlust auf 43 Mill. Dollar (49,1 Mill. Euro/676 Mill. S) oder zwei Cent je Aktie eingebrochen nach einem Gewinn von 30 Mill. Dollar im Vorjahreszeitraum, teilte Viacom am Mittwoch mit.

Der Medienriese, der hinter US-Fernsehsendern wie CBS Network und Musikkanal MTV sowie den Paramount Film-Studios steht, übertraf beim Ergebnis aber noch die Erwartungen der Analysten. Beim Ergebnis vor Einmalbelastungen war an der Wall Street für das Quartal im Schnitt mit einem Verlust von elf Cent je Aktie gerechnet worden - Viacom wies hier acht Cent je Aktie oder ein Minus von 140 Mill. Dollar aus. Auch der Umsatz fiel den Angaben nach mit 6,04 Mrd. Dollar nach 6,36 Mrd. Dollar im Vorjahr dem schwächeren Umfeld im Werbemarkt entsprechend geringer aus.

Der US-Konzern teilte aber mit, das Potenzial zu haben, seine Prognosen für 2002 dennoch zu übertreffen. Voraussetzung sei, dass sich das wirtschaftliche Umfeld grundsätzlich verbessere. (APA/Reuters)

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