Geiselnahme an US-Hochschule unblutig beendet

13. Februar 2002, 06:25
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Ex-Student hatte 22 Kommilitonen und eine Dozentin als Geiseln genommen

Fairfield - Eine Geiselnahme an einer Hochschule im US-Staat Connecticut ist in der Nacht zum Mittwoch unblutig zu Ende gegangen. Ein Exstudent der Universität von Fairfield hatte nach Angaben der Hochschule während eines Religionsseminars zunächst 22 Kommilitonen und eine Dozentin als Geiseln genommen. Der Mann, der behauptete, im Besitz einer Bombe zu sein, verschanzte sich mit seinen Geiseln in einem Hörsaal. Nach und nach ließ er die Studenten und die Lehrkraft aber frei. Gesprochen wurde mit dem Geiselnehmer durch eine geschlossene Tür.

Bei dem Geiselnehmer handle es sich um einen früheren Studenten, der erst vor kurzem seinen Abschluss an der katholischen Universität machte, erklärte ein Sprecher. Das Gebäude sei evakuiert worden. Zu den Forderungen des Geiselnehmers und einem möglichen Motiv wollte der Sprecher keine Angaben machen.

Der Fernsehsender WCBS-TV berichtete, der Mann habe verlangt, dass eine Erklärung gesendet werde. Der Text sei antisemitisch gewesen und nicht verlesen worden, sagte eine Sprecherin. (APA)

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