Schillingpreise bis Sommer - Preisauszeichnung weiterhin doppelt

13. Februar 2002, 15:48
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SPÖ will Antrag einbringen - FPÖ warnt vor höheren Umstellungskosten

Wien - Die Verlängerung der doppelten Preisauszeichnung bis zum Sommer fordert am Mittwoch auch SPÖ-Konsumentensprecher Johann Maier. Einen diesbezüglichen Antrag will die SPÖ in der nächster Plenarsitzung einbringen. "Die doppelte Preisauszeichnung war und ist die beste Hilfe für die Konsumenten, um ein 'Gespür für die neue Währung' zu bekommen", argumentiert Maier in einer Aussendung. Auch um einem möglichen Preisschub entgegenwirken zu können, sei die Verlängerung der Frist ein guter Weg.

Gegen eine zwangweise Fristverlängerung wendet sich Dorothea Fiedler (FPÖ): "Die Euro-Umstellungskosten seitens der Wirtschaft gehen in die Millionen und sollten nicht künstlich 'aufgedoppelt' werden", meint die Obmann-Stellvertreterin der Sektion Handel in der Wirtschaftskammer Österreich.

Die Sektion Handel in der Wirtschaftskammer hatte sich am Dienstag gegen eine Verlängerung der gesetzlichen Frist für die doppelte Preisauszeichnung ausgesprochen. Ein solcher Schritt sei gegen die Rechtssicherheit gerichtet und mit hohen Kosten für den Handel verbunden, hatte Sektionsobmann Erich Lemler gesagt: "Wir brauchen keine rechtlichen Maßnahmen, wer freiwillig weiter doppelt auszeichnen will, kann das aber gerne tun.". (APA, red)

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