UMTS nicht durch WLAN gefährdet

12. Februar 2002, 21:18
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Experten glauben an "friedliches Nebeneinander"

Das Match zwischen der dritten Mobilfunkgeneration UMTS und drahtlosen lokalen Netzwerken (WLAN) scheint zu Ende, bevor es noch richtig begonnen hat. Experten waren sich am Dienstag, auf der exponet einig, dass sich beide Zugangstechnologien auf dem Markt etablieren werden können.

Koexistenz

"Wir glauben an ein friedliches Nebeneinander", sagte Armin Sumesgutner von der Telekom Austria. Für WLAN spreche die hohe Geschwindigkeit von bis zu elf Megabit pro Sekunde, die auch breitbandige Anwendungen erlaube. UMTS werde hingegen flächendeckender nutzbar sein.

Vorteile

Einen großen Vorteil für WLAN stelle natürlich die Verfügbarkeit dar, so Johann Günther, Vizepräsident der Donau Universität Krems. Während UMTS noch auf sich warten ließe, sei der Uni-Campus bereits drahtlos vernetzt. Die Studierenden würden Laptops geschenkt bekommen, müssten aber auf Unterlagen in Papierform verzichten. Dadurch habe eine Amortisation der Vernetzungskosten in 16 bis 17 Monaten erreicht werden können, so Günther. (APA)

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