Hunderte Häuser durch Buschbrand in Mexiko zerstört

12. Februar 2002, 15:52
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Starker Wind führte zu Ausbreitung der Flammen

Ein ungewohnt heftiger Flächenbrand hat im Süden Mexikos erhebliche Schäden angerichtet. Wie die Presse am Dienstag berichtete, wurden in der Gemeinde Mapastepec im Staat Chiapas unweit der Pazifikküste mindestens 300 Wohnhäuser von den Flammen zerstört. Hunderte Einwohner mussten in Sicherheit gebracht und auch ein Krankenhaus und eine Schule evakuiert werden.

Flächenbrände sind im ländlichen Raum in Mexiko in der winterlichen Trockenzeit häufig, da viele Bauern ihre Felder für die Neuaussaat abbrennen und die Brände dann oft außer Kontrolle geraten. Das Feuer von Mapastepec breitete sich wegen starken Windes rasend schnell aus. Feuerwehrmänner und Einwohner, unterstützt von Einheiten des mexikanischen Heeres, kämpften stundenlang gegen die Flammen an. An einer Stelle der Kleinstadt seien diese erst 20 Meter vor einer Tankstelle zum Stehen gekommen, hieß es in den Berichten weiter. (APA/dpa)

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