Wintermüdigkeit

21. Februar 2002, 12:02
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Werden Sie auch von einer "Tagesmüdigkeit" geplagt, trotzdem Sie ausreichend schlafen? Immer wieder das gleiche Spiel - der Kampf mit der Wintermüdigkeit. Schuld ist eine fehlende Droge!

Bären können den Winter guten Gewissens verschlafen - der Mensch nicht. Trotzdem befällt so manchen in den kalten Monaten eine auffallende Müdigkeit.

Das Winter-down hat uns gepackt. Es gilt also schlummernde Kräfte zu wecken und Leistungsreserven zu mobilisieren. Um Körper und Seele wieder auf die Sprünge zu helfen, ist es gut zu wissen warum der persönliche Energiehaushalt nahezu gegen Null tendiert.

Laut Wissenschaft fehlt uns im Winter unsere wichtigste Psycho- und Energie-Droge, das Sonnenlicht. Und das gleich in zweifacher Hinsicht: Bei Sonnenarmut bilden auch Obst und Gemüse weniger Powerstoffe, nämlich Vitamine & Co. Selbst Milch und Eier enthalten weniger Vitamine als im Sommer.

Für den schnellen Kick

Für den schnellen Energieschub empfiehlt sich beispielsweise auch Traubenzucker, der dem Gehirn in kürzester Zeit den Denk-Treibstoff Glucose zuführt. Ebenso jagt ein Espresso mit stark konzentriertem Coffein sofort die Leistung hoch.

Für alle, die sich schlapp und down fühlen, aber dennoch im Job funktionieren müssen, lohnt sich auch eine längerfristige Vitaminkur mit Präparaten. Es gibt langwirkende Multivitamine, aber auch schnell wirkende Powermischungen für den Sofort-Kick.

Sehr empfehelnswert ist Lecithin als natürliche Gehirnnahrung und auch Naturstoffe wie Ginseng und Gingko, die das Gehirn besser durchbluten und ihm mehr Sauerstoff zuführen - was das Denken verbessert.

Viel trinken!

Wer der Wintermüdigkeit längerfristig ein Schnippchen schlagen möchte, sollte auf jeden Fall viel trinken.

Am besten Mineralwasser - das regelrecht schlau macht. Das Gehirn braucht nicht nur viel Flüssigkeit, um gut zu funktionieren, sondern der hohe Sauerstoffgehalt des Mineralwassers wirkt sich zusätzlich günstig aus. Besonders wichtig ist auch kräftige Bewegung oder Sport. Körperliche Anstrengung fördert die gesamte Durchblutung - auch die des Gehirns - hoch. Am besten: 3 mal die Woche 30 Minuten schnell gehen oder joggen. Das bringt alle Körperkräfte auf Trab.

red/kath

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