Fund belegt Theorie zu Nahrungsgewohnheiten von Ichthyosauriern

13. Februar 2002, 13:45
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Versteinerungen ausgespieener Essensreste mit Resten von Schalentieren

London - Britische Geologen haben in einer Lehmmulde die 160 Millionen Jahre alten Überreste dessen entdeckt, was ein Dinosaurier einst erbrach. Die Substanz wurde in Peterborough nördlich von London gefunden, wie die Universität Greenwich am Dienstag mitteilte. Nach Vermutung der Forscher stammt das Erbrochene von einem Ichthyosaurus, einem im Meer lebenden Saurier. Bei der Substanz handelt es sich ersten Analysen zufolge um unverdauliche Teile von Krebs- und Muscheltieren. Der Saurier spuckte sie aus, um Verstopfungen zu vermeiden.

In der Umgebung des Fundorts hatten Forscher in den vergangenen Jahren zahlreiche Fossilien der tintenfischähnlichen Kopffüßer entdeckt. Von diesen so genannten Belmniten ernährten sich die größeren Meeresreptilien. Die Gegend im nordenglischen Yorkshire wird wegen der zahlreichen fossilen Funde auch als "Dinosaurier-Küste" bezeichnet.(APA)

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