Reuters meldet Gewinneinbruch

12. Februar 2002, 10:24
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1.800 Arbeitsplätze sollen gestrichen werden

Die britische Wirtschafts- und Nachrichtenagentur Reuters hat im vergangenen Jahr einen deutlichen Gewinneinbruch erlitten. Das Ergebnis vor Steuern fiel um 34 Prozent auf 305 Mill. Pfund (493 Mill. Euro/6,79 Mrd. S). Im Vorjahr waren es noch 440 Millionen Pfund gewesen. Reuters-Chef Tom Glocer führte dies am Dienstag auf "eine schwierige Marktsituation" und auf Kosten der Restrukturierung des Unternehmens zurück. Der Umsatz stieg um acht Prozent auf 3,9 Mrd. Pfund (6,31 Mrd. Euro/86,8 Mrd. S).

Reuters, ein führender Lieferant von Wirtschaftsnachrichten, sei von den Schwierigkeiten der weltweiten Finanzmärkte in Mitleidenschaft gezogen worden. Reuters kündigte an, 1800 Arbeitsplätze zu streichen - 200 mehr als bisher mitgeteilt. Glocer sagte, auch in der näheren Zukunft sei nicht mit einer Verbesserung der Einnahmen zu rechnen. Bei den Einkünften aus dem Abonnement von Nachrichtendiensten sei im ersten Halbjahr 2002 vielmehr mit einem Rückgang von zwei bis drei Prozent zu rechnen. (APA)

Link: Reuters
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