AT&S sieht vorerst noch keine Erholung am Leiterplattenmarkt

12. Februar 2002, 10:25
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10,9 Millionen Euro Betriebsverlust im dritten Quartal - Ergebnis innerhalb der Erwartungen

Der steirische Leiterplattenproduzent AT&S muss sich bis zur Belebung des Telekommunikationsmarktes noch in Geduld fassen. Nach dem am Dienstag veröffentlichten Quartalsbericht ist es nach einem positiven Auftrags-Trend im Oktober und November vergangenen Jahres zuletzt zu einer "neuerlichen Verlangsamung" der Ordereingänge gekommen. Der Umsatz des Gesamtjahres 2001/02 (per 31. März 2002) wird sich, wie im Jänner angekündigt, um 15 Prozent verringern. Der Druck auf Preise und Margen werde auch in der kommenden Zeit aufrecht bleiben, heißt es im Quartalsbericht des steirischen Unternehmens.

Erfüllte Erwartungen

Die von AT&S vorgelegten Zahlen zum 3. Quartal entsprechen weitgehend den im Vorfeld der Veröffentlichung geäußerten Analystenmeinungen. Der Betriebsgewinn (EBIT) für das dritte Quartal sank auf minus 10,9 Millionen Euro nach plus 12,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wobei in dieser Zahl auch Schließungskosten für das deutsche AT&S-Werk in Augsburg enthalten sind. Die Kosten dafür werden, wie angekündigt, mit 16 Millionen Euro veranschlagt. Der Gewinn pro Aktie im dritten Quartal verschlechterte sich auf minus 30 (plus 30) Cent. Der Gewinn pro Aktie über die ersten drei Quartale wird mit minus 14 (Plus 90) Cent ausgewiesen. Der Nettoumsatz sank um rund 10 Prozent auf 68,2 (76,6) Millionen Euro. (APA)

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