Keine Spur von Mutter des Schwarzacher Findelkindes

11. Februar 2002, 18:26
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Rotes Kreuz bietet Hilfe an

Schwarzach/Salzburg - Nach wie vor keine Hinweise gibt es auf jene Mutter, die am Sonntag in den frühen Morgenstunden ihr neugeborenes Baby in einem Mehrfamilienhaus in Schwarzach (Pongau) in einer Sporttasche ausgesetzt hat. Die Ermittlungen hätten bisher keine konkrete Spur zur Mutter gebracht, hieß es am Montag Nachmittag in der Gendarmerie-Kriminalabteilung Salzburg auf Anfrage der APA.

Das 48 Zentimeter große Mädchen, das vorerst den Namen Elisabeth erhalten hat, ist im Wesentlichen wohlauf. Das Rote Kreuz Salzburg hat indes der anonymen Kindesmutter Hilfe - wenn notwendig auch finanzielle - zugesagt. Dazu wäre aber eine rasche Kontaktaufnahme notwendig, heißt es in einer Aussendung des Roten Kreuzes, das unter der Nummer 0664/3435001 erreichbar ist und der Anruferin auch Anonymität zusagt. Auch seitens der Gendarmerie wurde an die Mutter appelliert, sich zu melden. Es sei davon auszugehen, dass es keine schwerwiegenden rechtlichen Folgen für die Mutter gebe, wird der Chef der Kriminalabteilung, Franz Lang, im ORF zitiert. (APA)

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