Freedom Film Festival 2002 in Berlin

11. Februar 2002, 14:13
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Andrzej-Wajda-Freiheitspreis zur Förderung unabhängiger osteuropäischer Filmemacher an Andreas Dresen

Regisseur Andreas Dresen erhält Andrzej-Wajda-Freiheitspreis Beim parallel zur Berlinale laufenden Freedom Film Festival zur Förderung unabhängiger osteuropäischer Filmemacher

Berlin - Der deutsche Filmregisseur Andreas Dresen ("Nachtgestalten") ist am Sonntag in Berlin mit dem diesjährigen Andrzej Wajda/Philip Morris Freedom Prize ausgezeichnet worden. Er wird alljährlich am Rande der Berlinale vergeben. Der mit 10.000 US-Dollar (11.542 Euro/158.822 S) dotierte Freiheitspreis trägt den Namen des polnischen Regisseurs Wajda und wird im Zusammenhang mit dem gleichzeitig laufenden Freedom Film Festival 2002 in Berlin verliehen.

Foto: Berlinale
Mit "Halbe Treppe" ist Dresen im offiziellen Wettbewerbsprogramm der Berlinale vertreten.

"Einzigartiger Scharfblick" Dresens

Ziel des Festivals, das außer in Berlin noch in Los Angeles, Moskau und Baku (Aserbaidschan) veranstaltet wird, ist die Förderung unabhängiger osteuropäischer Filmemacher. Dresen, der Sohn des im Vorjahr verstorbenen deutschen Theater- und Opernregisseurs Adolf Dresen, wird für seinen "einzigartigen Scharfblick" ausgezeichnet, mit dem er ein filmisches Porträt der Lebensrealitäten im Osten Deutschlands geschaffen habe. Auf der diesjährigen Berlinale ist Dresen mit seinem neuen Film "Halbe Treppe" im offiziellen Wettbewerbsprogramm vertreten. (APA/dpa)

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