Verkehrs-Sicherheit für Vierbeiner

11. Februar 2002, 12:21
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Tipps für den richtigen Transport

Wien - Wer seinen vierbeinigen Liebling im Auto transportieren will, muss ihn auch richtig sichern. Der denkbar gefährlichste Platz ist am Schoß des Fahrers, erinnerte der ÖAMTC am Montag in einer Aussendung. "Selbst der bravste Hund, der sonst friedlich auf dem Sitz bleibt, sollte im Auto richtig gesichert werden, weil er sich in manchen Situationen unberechenbar verhalten kann", warnte Steffan Kerbl, Techniker des Clubs.

Unfälle vermeiden

Schon bei einem Aufprall mit Tempo 50 drückt ein zehn Kilo schwerer Hund mit 300 Kilo an die Sitzlehne, errechnete Kerbl. Immer wieder ereignen sich auch schwere Unfälle, weil etwa ein Hund ins Lenkrad springt, der Fahrer den Wagen verreißt und auf die Gegenfahrbahn gerät.

Ideal für Hunde sind laut ÖAMTC die Ladeflächen von Kombis und Vans, sie bieten einen Liegeplatz. Der Transportraum sollte aber durch ein stabiles Gitter oder Sicherheitsnetz abgetrennt sein. Selbstverständlich muss das Gitter der Größe des Innenraumes angepasst sein. Weniger Sicherheit bieten laut Kerbl die Fangnetze: "Sie geben nach und lassen dem Hund auf der Seite meist Platz, um in den Fahrgastraum einzudringen."

Ladeflächen oder Käfige

Hat der Wagen keine Ladefläche, muss der Vierbeiner mit einem Sicherheitsgurt angeschnallt werden. Allerdings lasse sich nicht jeder Hund in den unbequemen Gurt zwängen, hieß es. Bei lebhaften Tieren könne es passieren, dass der Gurt nach der Fahrt verwickelt und verknotet ist.

Kleinere Hunde können laut den Experten wie Katzen transportiert werden. Ihnen reichen Käfige oder Boxen, die auf der Rückbank oder am Beifahrersitz angeschnallt werden.

"Generell gelten alle Kombis, speziell Hochdach-Kombis, Vans und Geländewagen als gute Hundeautos", so Kerbl. Sportwagen und Coupes seien wegen des knappen Innenraumes nicht besonders hundefreundlich. (APA)

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