Drei von sechs DVD-Brennern "mangelhaft"

11. Februar 2002, 11:44
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Computer Bild rät vom Kauf ab

Computer Bild rät vom Kauf eines DVD-Brenners ab. Der Grund: Sechs von der Zeitschrift getestete Geräte halten nicht, was die Hersteller versprechen. So lassen sich mit den DVD-Brennern selbst hergestellte Video-CDs nicht mit allen herkömmlichen DVD-Spielern wiedergeben. Auch das Lesen von Dateien mit mehr als 1,99 Gigabyte funktioniert nur bei einem der geprüften DVD-Brenner, obwohl die Geräte dafür vorgesehen sind. Außerdem ermittelte die Zeitschrift für jeden der DVD-Brenner ein Preis/Leistungsverhältnis von "ungenügend". Die Geräte kosten zwischen 599 Euro und 899 Euro (Preise laut Hersteller).

Testsieger "Studiodrive DVD-RW/CD-RW"

Testsieger wurde der Brenner "Studiodrive DVD-RW/CD-RW" von Hersteller Lacie (899 Euro, Note "ausreichend"). Mit diesem Gerät hergestellte Video-CDs lassen sich auf rund 83 Prozent der 58 von COMPUTER BILD überprüften DVD-Spieler anschauen. Allerdings ist das Lesen von Dateien mit mehr als 1,99 Gigabyte nicht möglich. Den zweiten Platz im COMPUTER BILD-Test erreichte der "DVD-Writer dvd100i" von Hewlett-Packard (649 Euro, Note "ausreichend"). Dieser liest Dateien bis zu einer Größe von 3,99 Gigabyte. Aber die damit hergestellten Video-CDs sind auf 90 Prozent der DVD-Spieler nicht lauffähig. Die nächsten drei Testkandidaten wurden mit der Note "mangelhaft" bewertet. Das schlechteste Gerät sogar mit der Note "ungenügend".

Sechsmal so viel wie eine CD

Mit einem DVD-Brenner können Datenmengen gespeichert werden, die nicht auf eine herkömmliche CD passen, beispielsweise komplette Videofilme. Die zurzeit erhältlichen DVDs speichern in der Regel 4,38 Gigabyte Daten - rund sechsmal so viel wie eine CD (700 Megabyte).

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