"Ideas to Business"-Prämierung und Gedanken zu Start-up-Lehrgängen

8. Februar 2002, 20:09
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Ein eigenes Unternehmen ist schön. Doch vorher sollte man wissen, woher man sich das nötige Know-how dafür beschafft

Fachhochschulabsolventen haben gegenüber jenen, die von einer Universität kommen, oftmals den Vorteil, dass sie praxisorientierter ausgebildet wurden. So existieren in vielen Studiengängen bereits Lehrveranstaltungen, wo das Thema Unternehmensgründung eine wichtige Rolle spielt. Etwa in der Fachhochschule Wiener Neustadt, wo sich im betriebswirtschaftlichen Studiengang während zweier Semester alles um den großen Start-up dreht: von der Simulation von Unternehmensgründungen mit Marktpotenzial-Abschätzungen und der Erstellung von Businessplänen. Die Unterrichtendenden sind überwiegend Praktiker, um den Studierenden die Realität nahe zu bringen.

Am Ende der Simulationen werden die Studenten mit Leuten, die sich gerade selbstständig gemacht haben, konfrontiert. Da kommt es zu Feedback und lehrreichen, erhellenden Diskussionen, die beiden Seiten dienlich sind - eine clevere Win-Win-Situation also! Geschäftsführer dieser Fachhochschule und Präsident der Fachhochschulkonferenz Mag. Werner Jungwirth meint dazu: "Seit 1994 gibt es die ersten Fachhochschulstudiengänge und wir sind mit den Ergebnissen recht zufrieden. Sauberere Schnittstellen-Definitionen wären natürlich wünschenswert. Am IT-Sektor tut sich sehr viel.

Im Zuge der hohen Praxisorientierung der Fachhochschulausbildung ist auch der Fachbereich Wirtschaftsinformatik an engen Kontakten zur IT-Branche interessiert. Die bisher geschlossenen Kooperationen im Rahmen von kleineren Projekten beziehungsweise des für die Studierenden verpflichtenden Berufspraktikums haben sich stets für beide Seiten in hohem Maße bewährt. Bezüglich der "i2b"-Initiative möchte ich anmerken, dass alle Hilfestellungen für Neugründer willkommen und unterstützenswert sind. Aufgrund des ersten Businessplan-Wettbewerbs hat sich sogar einer unser fähigsten Mitarbeiter selbstständig gemacht."

Top-Ten-Award

Erfolg verlangt nach Wiederholung! Auch im zweiten Jahr ist "i2b", Österreichs größter Businessplan-Wettbewerb, sehr intensiv in Anspruch genommen worden. Über hundert Teams haben ihren Businessplan in der ersten Stufe des Wettbewerbs eingereicht. Aus diesen Geschäftsideen werden bei unserer Prämierungsveranstaltung die zehn besten Teilnehmer ausgezeichnet. Die Prämierung der ersten zehn mit 1000 Euro wird am 14. Februar in Linz stattfinden. "i2b"-Partner aus Wirtschaft, Bildung, Politik und Medien werden bei dem großen Event aufeinander treffen und diskutieren.

"i2b"-Preise am Valentinstag

Neben dem Bewerten von Businessplänen, dem Plaudern über internationale Marktpotenziale und Ähnlichem will aber auch tüchtig gefeiert werden. Der Auftritt von "Domino Blue" und ihrem Drummerteam, einer weltbekannten Performance-Gruppe, wird an diesem Abend sicherlich einer der Höhepunkte sein. Auftakt macht der Sektempfang ab 18.30 Uhr im Palais Kaufmännischer Verein in der Bismarckstraße 1 in 4020 Linz. Ausführlichere Informationen und Anmeldung unter: glantschnig@i2b.at, beziehungsweise: Fax an (01) 897 37 28-20. Für jene, die es ganz bequem haben wollen, wird eine kostenlose Transfermöglichkeit hin und retour geboten. Nähere Details dazu findet man auf www.i2b.at. (kredo)

ideas to business
Die 3-teilige Serie entsteht mit finanzieller Unterstützung durch die Initiative "ideas to business"

Coachingabende:
Zum Thema "Geschäftssystem und Organisation" jeweils 19-22 Uhr: 18. 2. Technologie Primoschg. 3, 9020 Klagenfurt, 19. 2. TU Graz HS 2, Rechbauerstraße 12, 8010 Graz, 20. 2. Pricewaterhouse Coopers, Prinz-Eugen-Straße 72, 1040 Wien, 21. 2. Uni Linz HS 17, Altenberger Str. 69, 4040 Linz Keine Anmeldung erforderlich!

Redaktion: Ernst Brandstetter

Registrierung und Information unter: www.i2b.at

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