US-Verteidigungsministerium nutzt Open Source Szene

8. Februar 2002, 15:48
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Militär finanziert Internetplattform für Software Debugging

Mit dem Projekt Sardonix verfolgt das US-Verteidigungsministerium eine unkonventionelle Strategie im Kampf gegen Softwarefehler und Sicherheitslücken. Durch die Finanzierung der Internetplattform, auf der nach dem Open-Source-Prinzip die Online Community selbst Programme testet und Bugs ausfindig macht, sollen Fehlerquellen systematisch aufgespürt werden.

Steigen und Fallen in der Rangordnung

Kern der Homepage soll ein Bewertungsystem für die verschiedenen User werden. Je nach Anzahl der gefundenen Fehler und Sicherheislücken steigt und fällt der Open Source Entwickler in der Rangordnung. Dieser Rangplatz stellt die einzige Entlohnung für die Fehlersucher dar. "Wir machen uns dabei die instinktive Skepsis und den Drang nach Anerkennung in der Open Source Community zunutze", so Crispin Cowan, Chefentwickler von WireX Communications. Das Unternehmen ist maßgeblich an der Entwicklung des Projekts beteiligt. Zurzeit ist eine Beta Preview Version Online.(pte)

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