Schwerpunkte schwarzer Kulturpolitik

8. Februar 2002, 14:40
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Förderung der Vernetzung zwischen Kunst und Wirtschaft sowie "Kunstpreis für Frauen"

Wien - Unter dem Motto "Kreativität fördern" skizzierte die kulturpolitische Sprecherin der ÖVP, Andrea Wolfmayr am Freitag bei einem Pressegespräch in Wien die Maßnahmen der ÖVP-Kulturpolitik. Die drei Säulen der ÖVP-Kulturpolitik seien die Schaffung förderlicher Rahmenbedingungen für KünstlerInnen, die Vernetzung von Kunst und Wirtschaft mit der Entwicklung "additiver" Modelle des Kunstsponsorings und die Verstärkung der europäischen Aktivitäten im Kulturbereich. Weiters präsentierte Wolfmayr ein Pilotprojekt in der Steiermark, wo die Internet-KünstlerInnendatenbank für eine weitergehende Vernetzung zwischen Wirtschaft und Kunstschaffenden sorgen soll.

Kunstpreis für Frauen

Dieses "interaktive Netzwerk" von KünstlerInnen, Wirtschaft, Tourismus und "allen Kunstinteressierten" sei ein "Prototyp", der auch auf andere Bundesländer ausgedehnt werden könne. Ein neuer "Kunstpreis für Frauen", der im März von Kulturministerin Elisabeth Gehrer (V) erstmals vergeben werden soll, sei ein Beispiel dafür, dass seitens der ÖVP "ganz konkret mit einzelnen Förderungen etwas getan wird", so Wolfmayr. Die mit voraussichtlich 2.000 Euro dotierte Auszeichnung soll von Jurorinnen verschiedener Kunstsparten (unter anderem Bildende Kunst, Musik, Fotografie, Literatur) jährlich einer Künstlerin zugesprochen werden. (APA)

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