Rechnungsobergrenze für Handyuser: Auch für UMTS nur 50 Euro

8. Februar 2002, 11:52
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Wien - Die Hoffnungen der Handybetreiber, mit der dritten Mobilfunkgeneration UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) bei den Handykunden groß abcashen zu können, dürften sich nicht so schnell realisieren. Zwei Drittel von 1.336 befragten Handyusern wollen auch künftig monatlich nicht mehr als 50 Euro (688 S) für ihre Handyrechnung ausgeben, ergab eine Umfrage im Jänner 2002 der Hamburger Unternehmensberatung Mummert + Partner.

25 Prozent der Befragten würden hingegen laut Umfrage bis zu 100 Euro monatlich für die Handyrechnung ausgeben, jeder Zehnte sogar mehr als 100 Euro. Auf UMTS umzusteigen wäre laut Studie derzeit nur jeder Dritte bereit.

Die Vielzahl der neuen Handytechnologien wie WAP (Wireless Application Protocol), GPRS (General Packet Radio System) und HSCSD (High Speed Circuit Switched Data) verwirre den Kunden, meint der Unternehmensberater. GPRS und HSCSD seien zu teuer und würden nicht von allen Handys unterstützt, WAP hingegen sei zu langsam und finde daher kaum Zuspruch. (APA)

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