UNO verwahren sich gegen Vorwurf des Menschenhandels in Bosnien

7. Februar 2002, 20:52
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Zeitungsbericht zurückgewiesen

New York/Sarajewo - Angehörige der internationalen UNO-Polizei (IPTF) in Bosnien sind jüngsten Ermittlungen nach nicht in weit verbreiteten oder systematischen Menschenhandel verstrickt gewesen. Es gebe keine Beweise für solche Anschuldigungen, sagte ein UNO-Sprecher am Donnerstag in Sarajewo. Das Ergebnis längerer Ermittlungen durch die interne UNO-Inspektion OIOS wurde am Abend auch in New York bestätigt.

Die UNO verwahrte sich damit gegen entsprechende Berichte der Zeitung "Washington Post" vom vergangenen Jahr. Das Blatt hatte berichtet, IPTF-Polizisten seien in den Handel mit Frauen aus Osteuropa für bosnische Bordelle verstrickt. Der UNO-Sprecher bestätigte gleichzeitig, dass zwölf UNO-Polizisten wegen nachgewiesener Beziehungen zu diversen Bordellen entlassen worden beziehungsweise freiwillig aus dem Dienst geschieden sind. (APA/dpa)

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