FIA-Chef Mosley plant für 2003 entscheidende Reglement-Änderung

7. Februar 2002, 19:31
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Pro Rennen und Auto soll nur noch ein Motor erlaubt sein

London - Die Formel 1 dürfte allmählich die Lehren aus dem Bankrott des Prost-Teams ziehen. Max Mosley, Präsident des internationalen Automobil-Verbandes (FIA), lässt derzeit eine Bestimmung prüfen, in der nächsten Saison pro Auto und Wochenende nur noch einen Motor zuzulassen. Mosley erklärte dazu, es sei Aufgabe der FIA, die Formel 1 zu schützen und eine Wiederholung des "Falles Prost" zu verhindern.

"Wir müssen etwas tun und haben es auch schon mit den Teams besprochen. Sie sind mehrheitlich dafür", so Mosley. Der FIA-Chef meinte weiter, die Teams müssten Motoren für rund 800 Kilometer und nicht nur 350 km entwickeln. In diesem Zusammenhang will Mosley Fahrer mit Motorschaden im Qualifying am Ende des Feldes starten lassen. Um die neue Motoren-Regeländerung schon im nächsten Jahr durchzuziehen, ist eine Einigung noch vor Oktober notwendig. (APA/Reuters)

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