Frage der Ministererlaubnis zur E.ON/Ruhrgas offen

7. Februar 2002, 17:47
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Berlin - Im Streit um die vom Bundeskartellamt untersagte Beteiligung des Energieriesen E.ON an der Essener Ruhrgas AG gibt es in der Bundesregierung keinerlei Vorentscheidung. Es sei völlig offen, ob es zu einer Ministerentscheidung vom deutschen Wirtschaftsminister Werner Müller (parteilos) für eine solche Übernahme überhaupt kommen werde, sagte Ministeriumssprecher Frank Bonaldo am Donnerstag auf Anfrage. Noch gebe es keinen Antrag von E.ON, der etwa um den 20. Februar herum erwartet werde.

Das Unternehmen habe bis zum 24. Februar Zeit. Spätestens vier Monate danach falle die Entscheidung. Dabei arbeite das Ministerium eng mit dem Kartellamt zusammen. (APA)

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