Oberösterreichs Katastrophenschutz wird voll digitalisiert

7. Februar 2002, 12:13
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DAten sollen gemeindeübergreifend abrufbar sein

Linz - Oberösterreichs Katastrophenschutz und die dafür bereit stehenden Pläne werden jetzt voll digitalisiert. Einen entsprechenden Probelauf gibt es derzeit in mehreren Gemeinden, noch heuer sollen die "elektronischen Einsatzpläne" landesweit zur Verfügung stehen. Dies kündigte Landesrat Walter Aichinger (V) am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Linz an.

Aichinger: "Die Digitalisierung der Katastrophenschutzpläne in Oberösterreich ermöglicht im Not- und Katastrophenfall eine rasche und bessere Verfügbarkeit aller für den Katastrophenfall relevanten Daten beziehungsweise Informationen".

Einfache Bedienung

Eine spezielle Software wurde vom Amt der OÖ. Landesregierung gemeinsam mit der oberösterreichischen Gemeinde-Datenservice GmbH & CoKG sowie der Tiroler KufGem-EDV GmbH entwickelt, die Kosten dafür beliefen sich auf rund 55.000 Euro (756.817 S). Die Bedienung der "Katastrophen-Software" ist einfach und problemlos, daher sei auch der Schulungsaufwand für die Einsatzkräfte in diesem Zusammenhang gering, wurde bei der Pressekonferenz betont.

Aichinger weiters: "Die Vorteile für die Behörden beziehungsweise Gemeinden bei diesem Programm liegen in der einheitlichen Strukturierung, so dass auch behörden- beziehungsweise gemeindeübergreifend die notwendigen Daten leichter gefunden werden können". Für die Bevölkerung bedeute die Digitalisierung, dass die Einsatzkräfte noch rascher und effizienter helfen können. (APA)

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