Ärger über unlesbare Ablaufdaten

7. Februar 2002, 14:55
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Arbeiterkammer-NÖ kritisiert unzureichende Kennzeichnung von Lebensmitteln

Wien - Die KonsumentenschützerInnen der Arbeiterkammer NÖ (AKNÖ) üben Kritik an der nach ihren Angaben unzureichenden Kennzeichnung von Lebensmitteln. Ablaufdaten seien oft kaum lesbar. Das gelte überdies auch für so empfindliche Produkte wie Medikamente.

Aufdrucke zu schwach

VerbraucherInnen würden sich bei den KonsumentenschützerInnen immer wieder darüber beschweren, dass die Schrift zu klein, Aufdrucke zu schwach und Prägungen auf Tuben oder Kunststoffverpackungen oft kaum lesbar seien, ein aktuell durchgeführter Test der AKNÖ beweise die unzureichende Kennzeichnung von Lebensmitteln, hieß es am Donnerstag.

Die österreichische Lebensmittelkennzeichnungsverordnung, die sich auf verpackte Lebensmittel und Verzehrprodukte bezieht und eine einheitliche Grundkennzeichnung vorschreibe, stehe "im deutlichen Widerspruch zur Realität".

Haltbarkeitsdatum nicht lesbar

AKNÖ-Konsumentenschützer Günther La Garde zeigte sich über die Ergebnisse der Untersuchung empört: "Bei vielen der von uns getesteten Produkte war das Haltbarkeitsdatum nicht lesbar, was einen eindeutigen Verstoß gegen die Lebensmittelkennzeichnungsverordnung darstellt.

Für die VerbraucherInnen muss das Ablaufdatum aber unbedingt lesbar sein, weil sie sich darauf verlassen müssen, dass die Angaben stimmen." Die KonsumentenschützerInnen kritisieren besonders, dass selbst bei so empfindlichen Produkten wie Medikamenten das Ablaufdatum nicht lesbar sei. (APA)

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