Griechenland: Nachrichten fallen einen Tag aus

7. Februar 2002, 12:04
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Journalisten streiken, sie fordern Lohn- und Rentenerhöhungen

Im Konflikt um Löhne und Arbeitsbedingungen sind die griechischen Journalisten am Donnerstag in einen 24-stündigen Streik getreten. Ab 6 Uhr (Ortszeit) strahlten die Sender keine Nachrichten mehr aus. Am Freitag sollen außerdem landesweit keine Zeitungen erscheinen. Der Rundfunk beschränkte sich während des Streiks auf Musiksendungen. Bei den Fernsehstationen unterbrachen nur kurze Moderationen die Serien, Videoclips und Filme. Talk-Shows fielen aus.

Der Journalistenverband ESIEA hatte zu dem Streik aufgerufen. Die griechischen Journalisten fordern 5,5 Prozent mehr Lohn und eine Rentenerhöhung. Außerdem geht es um bessere Arbeitsverträge für private Rundfunkjournalisten ohne formelle Ausbildung. (APA/dpa)

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