Pay-TV-Hacken als Volkssport

7. Februar 2002, 12:21
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Premiere World mit Troubles – Jeden Tag werden neue Diskussionsforen und Newsgroups zum Thema gegründet

Es war einmal ein großes schönes Land da konnte sich Pay-TV etablieren und wurde von allen geliebt und geachtet. Doch dann kam ein schwarzer Schatten über König Kirch den Herrscher des Landes Premiere World.....

So oder so ähnlich könnte eine Geschichte über Pay-TV beginnen. Die Realität sieht aber völlig anders aus. Schon seit seiner Einführung hatte der Pay-TV-Sender Premiere mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen. Das mangelnde Interesse der Konsumenten für ihr Programm zu zahlen, führte zu den jetzt akut gewordenen Finanzproblemen.

Teuer, aber leicht zu knacken

Wie bekannt sein dürfte braucht man zum Empfang solcher Pay-TV-Sender neben einem Satellitenanschluss, einem Fernseher und einem Receiver auch noch so genannte TV-Karten, die das normalerweise verschlüsselte Fernsehsignal decodieren. Solche Karten sind teuer aber heiß begehrt. Einige Technik-Versierte erkannten ihre Chance und verdienten sich durch illegal nachgemachte TV-Karten eine goldene Nase.

Ein Volkssport

Doch nun braucht man kein Technik-Guru mehr zu sein um einen Pay-TV-Sender zu hacken. Im Internet schießen jeden Tag neue Diskussionsforen und Newsgroups zum Thema aus dem virtuellen Boden. Immer neue Erkenntnisse der Cracker machen den illegalen Hack immer einfacher und auch immer billiger. In den letzten Wochen scheint es tatsächlich so, dass sich Pay-TV-Hacken zum Volkssport entwickelt hat. Wer sich in einem der Diskussionsforen als zahlender Premiere World-User zu erkennen gibt, wird ohnehin nur noch ausgelacht.(red)

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