Das Jahr des Pferdes beginnt

7. Februar 2002, 22:59
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Nach dem ältesten Kalender der Welt beginnt das Zeichen zur chinesischen Neujahrsfeier

Peking - Zu chinesisch Neujahr am Dienstag beginnt das Jahr des Pferdes.

Das Jahr des Pferdes wird allgemein als gutes Jahr betrachtet. Doch kennzeichnete es oft auch historische Wendepunkte wie die Große Depression 1930 oder den Beginn der Kulturrevolution 1966.

Der Mondkalender ist der älteste Kalender der Welt und geht mehr als 4.000 Jahre zurück. Das Neujahrsfest fällt danach immer auf die Zeit zwischen Jänner und Februar. Auch Frühlingsfest genannt, ist es das höchste chinesische Familienfest.

Neujahr in China ist wie eine Völkerwanderung

Jedes Jahr beginnt in China zum Neujahrsfest eine einzigartige Völkerwanderung, wenn -zig Millionen Chinesen in ihre Heimatorte pilgern. Über einen Zeitraum von 40 Tagen sind täglich im Durchschnitt 43 Millionen Chinesen unterwegs. Allein 1,58 Milliarden Busreisende werden erwartet. 130 Millionen müssen in Zügen Platz finden. Sieben Millionen nehmen das Flugzeug. Mindestens eine Woche haben die meisten frei. Behörden schließen, Fabriken stehen still.

Wer im Pferdejahr geboren ist, hat allerdings kein schlechtes Jahr erwischt. Pferde gelten als entschlossen, kühn und sprühend vor Energie und Selbstvertrauen. Offensive Spieler und geborene Führer, ehrgeizig in ihren Geschäften und geschickt mit Geld. Schwächen werden ihnen im Umgang mit dem anderen Geschlecht nachgesagt. Pferde gelten als hart arbeitend und unabhängig, intelligent und freundlich, manchmal aber auch dickköpfig, eigennützig und impulsiv.

Prominente "Pferde" sind der Schauspieler Clint Eastwood, die Sängerinnen Barbra Streisand und Aretha Franklin. Am besten sollen Pferde (1954, 1966, 1978) zu Tigern (1950, 1962, 1974), Hunden (1958, 1970, 1982) und Schafen (1955, 1967, 1979) passen.

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