Finanzspritze für Jugoslawien

7. Februar 2002, 15:30
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Europäische Investitionsbank genehmigt 427 Millionen Euro für Infrastrukturprojekte

Belgrad - Europäische Investitionsbank (EIB) wird in kommenden Jahren Kredite im Gesamtwert von 427 Mill. Euro (5,88 Mrd. S) für Infrastrukturprojekte in Jugoslawien genehmigen. Es handle sich um Projekte in den Bereichen Verkehr, Energiewirtschaft und Umwelt, meldete der Belgrader Sender "B-92". Geplant ist demnach Kredithilfe für die Reparatur des Straßennetzes in Serbien und Montenegro, der Eisenbahnen und der Stromwirtschaftsanlagen.

Der jugoslawische Vizeministerpräsident Miroljub Labus und EU-Missionschef in Belgrad, Geoffrey Barret, haben in Belgrad ein Abkommen bezüglich der zweiten Tranche der EU-Finanzhilfe an Jugoslawien im Wert von 40 Mill. Euro (550 Mill. S) unterzeichnet. Nach den Worten Labus' sollen 90 Prozent der Finanzmittel Serbien und zehn Prozent Montenegro zukommen. Eine dritte Tranche der EU-Finanzhilfe im Wert von 45 Mill. Euro wird laut Labus im Mai fällig. (APA)

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