Deutsche Handybenutzer zahlen zu viel für ihre Telefonate

6. Februar 2002, 15:26
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137 verschiedene Tarifarten und 2.706 unterschiedliche Tarife

Viele Handykunden in Deutschland zahlen einer Untersuchung zufolge zu viel für ihre Gespräche, weil sie in einen falschen Tarif eingeordnet sind. In einer Analyse von sieben Anbietern stellte die Hamburger Unternehmensberatung Putz und Partner 137 verschiedene Tarifarten und 2.706 unterschiedliche Tarife fest. "Da hat der Verbraucher keine Chance, den günstigsten Tarif zu finden", sagte Michael Borck von Putz und Partner am Mittwoch in Hamburg.

Prüfen

Außerdem brächten die Anbieter ständig neue Tarife heraus oder änderten vorhandene. Borck riet Kunden, Verträge mit monatlicher Kündigungsfrist abzuschließen und alle sechs Monate zu prüfen, ob es vielleicht billigere Tarife gibt. Bei den verschiedenen Tarifen geht es um unterschiedliche Gebühren, Extrakosten für Anrufe ins Festnetz, Rabatte für Gespräche ins eigenen Netz, verschiedene Regionen, freie SMS und mehr. (APA)

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