Kritik an Kindergeld- Kampagne

7. Februar 2002, 13:19
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Als teuer und irreführend bezeichnen die ÖGB-Frauen die aktuelle Kindergeld-Kampagne

Wien - ÖGB-Frauenvorsitzende und Vizepräsidentin Renate Csörgits kritisiert die Kampagne des Sozialministers zum Kindergeld. Diese kostet nicht nur "eine Menge Geld" sondern biete auch Falschinformation. Der Slogan "Babys bekommen jetzt 436 Euro" sei nicht richtig. Erstens erhielte nicht das Kind sondern der betreuende Elternteil das Geld, zweitens werde nicht für jedes sondern nur für das jüngste Kind gezahlt, erklärte Csörgits in einer Aussendung am Mittwoch.

Schließlich erhielten auch nicht alle Frauen, wie der Spot suggeriere, das Kindergeld - gerade bei ausländischen Frauen gebe es einige, die "durch die Finger schauen", meinte Csörgits. Der gesetzliche Auftrag zur Information werde mit diesem Spot, der 1,36 Millionen Euro (18,7 Mill. S) gekostet habe, nicht erfüllt. (APA)

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