Hewlett-Packard hat 5000 Patente im Jahr 2001 angemeldet

6. Februar 2002, 14:51
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Patentanträge binnen zwei Jahren mehr als verdoppelt - HP Österreich erzielte 2001 Auftragsvolumen von 392 Millionen Euro

Der US Informationstechnikkonzern Hewlett-Packard (HP) hat im Jahr 2001 weltweit 5000 Patente angemeldet, was einem Schnitt von 20 Erfindungen pro Werktag entspricht. Damit hat HP die Zahl der Patentanträge in den letzten zwei Jahren mehr als verdoppelt. Ausschlaggebend hiefür war eine im Dezember 1999 lancierte "Invent"-Kampagne, gab HP Österreich am Mittwoch bekannt.

Zwei bis drei Jahre dauert ein Bewillingungsverfahren

Im Jahr 2000 hatte HP weltweit 3000 Patente beantragt. "Wenn wir dieses Tempo beibehalten, zählen wir im nächsten Jahr in den USA zu den zehn größten Patentinhabern", so Steve Fox, Director of Intellectual Property bei HP. Knapp tausend, also ein Fünftel der im Jahr 2001 an HP erteilten Patente wurden vom amerikanischen Patentamt, dem U.S. Patent and Trademark Office, bewilligt. Im Normalfall dauert das Bewilligungsverfahren zwei bis drei Jahre.

Die "Invent"-Kampagne von HP

Die "Invent"-Kampagne von HP zielt darauf ab, das Innovationspotenzial und den Erfinderreichtum innerhalb des Unternehmens zu steigern. In einem systematischen Prozess wurden die für den Schutz von geistigem Eigentum verantwortlichen Bereiche mit der strategischen Planungsabteilung zusammengeschlossen. Zu den weiteren Maßnahmen, die getroffen wurden, zählt die Einrichtung von "InventShops" und Innovationsshops.

HP Österreich erzielte 2001 Auftragsvolumen von 392 Millionen Euro

Die 1971 gegründete HP Österreich meldet für das Geschäftsjahr 2001 ein Auftragsvolumen von 392 Mill. Euro (5,4 Mrd. S) bei einem Mitarbeiterstand von 526 Personen. 2000 war ein Auftragsvolumen von 378 Mill. Euro (5,2 Mrd. S) mit 471 Mitarbeitern erzielt worden. HP Österreich ist für Vertrieb, Marketing und Support in Österreich zuständig und trägt Managementverantwortung für Ost- und Zentraleuropa, die Schweiz, den Nahen Osten und Afrika.

Compaq-Fusion im März zur Debatte

Die angestrebte Fusion von HP mit dem US-Konkurrenten Compaq würde den Konzern an die Weltspitze der PC-Hersteller bringen. Am 19. und 20. März werden darüber die Aktionäre von HP bzw. Compaq in außerordentlichen Hauptversammlungen entscheiden, die EU-Kommission hat bereits Ende Jänner die Fusion ohne Auflagen genehmigt. Zusammen kommen HP und Compaq auf einen Jahresumsatz von 87 Mrd. Dollar bzw. 100,6 Mrd. Euro (1,385 Billionen S).(APA)

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