Internet hat sich im Einkauf etabliert

6. Februar 2002, 13:03
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Donau-Universität Krems untersucht Online-Nutzung heimischer Exportunternehmen

Rund 42 Prozent der Unternehmen bis 50 Mitarbeiter und 34 Prozent der Betriebe mit bis zu 500 Mitarbeiter greifen im Bereich Einkauf und Beschaffung auf Online-Dienste zurück. Etwa 45 Prozent der mittelständischen Unternehmen haben die Möglichkeiten des Internet im Bereich Einkauf und Beschaffung noch nie genützt. Dies ergab eine im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit und der Wirtschaftskammer Österreich durchgeführte Umfrage des Zentrums für Neue Medien der Donau-Universität Krems.

Steigerung des österreichischen Exportvolumens

Die Online-Befragung wurde als Teil einer Studie über die Einrichtung einer Internet-Plattform zur Steigerung des österreichischen Exportvolumens unter 2000 exportierenden heimischen Unternehmen durchgeführt. Es handelt sich dabei um ein nach dem Zufallsprinzip ausgewähltes Sample, das sich über alle Unternehmensgrößen erstreckt.

Die Auswertung der Fragebogen umfasst folgende Themen/Bereiche: Verteilung der teilnehmenden Unternehmen nach Mitarbeiterzahl, nach Zugehörigkeit der Antwortenden zu verschiedenen Unternehmensebenen bzw. Zugehörigkeit der Antwortenden zu Unternehmensbereichen, Verteilung des hauptsächlichen Kundensegments und der Dauer der Web-Präsenz sowie die durchschnittliche Nutzung von E-Mail-Kommunikation.

Praxis-Nutzen für StudentInnen

Mag. Thomas N. Burg, Leiter des Zentrums für Neue Medien an der Donau-Universität Krems, zeigt sich erfreut über Studienaufträge aus der Wirtschaft: "Forschung und Consulting-Tätigkeiten an unserem Zentrum erhöhen den Praxis-Nutzen für unsere StudentInnen - diesen Weg werden wir auch in Zukunft weiterverfolgen." (pte)

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