"Hochbrisantes Material" in Auto in Frankreich gefunden

6. Februar 2002, 06:13
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Vermutlich Fluchtfahrzeug von Kralowetz

Wien - Von neuem, vermutlich "hochbrisantem" Material im Frächter-Skandal berichtete Dienstag im Fernseh-"Report" ein deutscher Fahnder. Man habe bei einem Flughafen in Frankreich einen Pkw gefunden, der vermutlich das Fluchtauto des in Luxemburg inhaftierten Karl Kralowetz sei. In diesem Auto hätten sich neben großen Mengen Bargeld u.a. auch eine "Vielzahl an Unterlagen" gefunden, die Firmen von Kralowetz betreffen.

Der deutsche Fahnder, der unerkannt bleiben wollte, geht davon aus, dass Kralowetz "in einer Nacht- und Nebelaktion alles Belastende in dieses Fahrzeug gepackt" habe. Man verspreche "sehr viel" von diesem Material.

Außerdem berichtete der "Report" von einem Tiroler, der sich als "Vermittler" ausländischer Fahrer betätigt haben soll. Er sei auf Betreiben der bayrischen Staatsanwaltschaft Traunstein in Südtirol aufgegriffen worden. Der Mann soll "hunderte" Fahrer eingeschleust und um einen Schilling pro Kilometer an verschiedene Transportunternehmen vermittelt haben. In Deutschland würden dem Tiroler zehn Jahre Haft drohen. Die Innsbrucker Staatsanwaltschaft ermittle zwar auch, wegen der anderen strafrechtlichen Bestimmungen habe er in Österreich aber wenig zu befürchten. (APA)

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