Global 2000 fordert Nein zur "Wasserkraftehe"

5. Februar 2002, 14:26
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Regierung soll "jede Kooperation mit Atomstromkonzernen stoppen"

Wien - Die Umweltorganisation Global 2000 hat am Dienstag ein entschiedenes Nein zur geplanten Wasserkraft-Fusion zwischen Verbund und dem deutschen E.ON-Konzern gefordert. Wenn Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (V) jetzt von einer "österreichischen Stromlösung" spreche, müsse er auch den geplanten Deal zwischen Vebrund und E.ON verhindern, erklärte Heinz Högelsberger, Energiereferent von Global 2000. Der sich abzeichnende "Umfaller Schüssels geht diesmal in die richtige Richtung".

Nachdem Schüssel im vergangenen Juli die Allianz vorgestellt, schwenke er um "180 Grad" und spreche sich für eine österreichische Stromlösung aus. Teil einer glaubhaften antinuklearen Regierungspolitik müsse ein Stopp jeder Kooperation mit Atomstromkonzernen sein, forderte Global 2000: " Es kann nicht angehen, dass einerseits das Verbot von Atomkraftwerken in der Verfassung steht und andererseits die Regierung Atomstromkonzernen zuarbeitet."(APA)

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