Verwirrung um Presseausweise

5. Februar 2002, 16:00
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Laut der "Initiative Journalisten" ungültig

Ein Schreiben der "Initiative Journalisten" in der Gewerkschaft Kunst, Medien, Sport, freie Berufe (KMSfB) sorgt derzeit für Unmut bei Journalisten. In der Aussendung informieren die Initiative-Proponenten Michael Kress und Georg Tidl über eine "geänderte Situation" bei der Vergabe des Presseausweises. Dieser sei "nicht mehr das Papier wert, auf dem er gedruckt und zu einem stolzen Preis verkauft wurde", heißt es, da der entsprechende Medienerlass ausgelaufen sei. Alexander Baratsits, Geschäftsführer des Kuratoriums für Presseausweise, wies dies gegenüber der APA als unrichtig zurück.

Presseausweise behalten ihre Gültigkeit

"Die Presseausweise behalten ihre Gültigkeit im vollen Umfang", betonte er. Im Innenministerium werde derzeit lediglich über "neue Stempel nachgedacht". Baratsits kritisierte die "Verunsicherung" der Kollegen durch das Schreiben der Initiative und versuchte "Geschäftemacherei". Dem Brief ist ein Antrag an die KMSfB auf Verlängerung oder Änderung des Presseausweises beigefügt, der mit einer Einzahlung des Mitgliedsbeitrages verknüpft ist. (APA)

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