Häftling wollte sich in Zelle in Stein verbrennen

6. Februar 2002, 09:48
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39-Jähriger ins Krankenhaus eingeliefert - Keine Lebensgefahr - Abschiedsbrief gefunden

Krems - In seiner Zelle in der Justizanstalt Krems-Stein wollte sich gestern, Montag, Abend ein Häftling verbrennen. Der 39-Jährige wurde gerettet, er ist nicht in Lebensgefahr, teilte die Sicherheitsdirektion mit. Der Mann verbüßt wegen Mordversuchs eine Haftstrafe bis 2011.

Justizwachebeamte hatten am Montag gegen 18.50 Uhr aus der Zelle 28, Abteilung West III, Trakt 1, der Anstalt Rauchentwicklung wahrgenommen. Die Flammen wurde binnen weniger Minuten von der Betriebsfeuerwehr gelöscht. Die Gefahr einer Feuersbrunst war nicht gegeben, berichtete die Sicherheitsdirektion.

Der Häftling wurde vom Notarzt erstversorgt und in das Krankenhaus Krems eingeliefert. Er hat Verbrennungen zweiten und dritten Grades erlitten.

Der 39-Jährige hatte den Ermittlungen zufolge verschiedene Gegenstände in Türnähe verstaut und in Brand gesetzt. Ein Feuerzeug wurde ebenso wie ein Abschiedsbrief in der Bekleidung des Häftlings gefunden. (APA)

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