Nobelpreisträgerin Menchu: Anti-Terror-Krieg schwächt UNO

6. Februar 2002, 14:22
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Weltsozialforum in Porto Alegre fand seinen Abschluss

Porto Alegre - Auf dem Weltsozialforum in Porto Alegre erhob die Friedensnobelpreisträgerin Rigoberta Menchu schwere Vorwürfe gegen die führenden Industrienationen. Durch den Anti-Terror-Krieg der USA würden Organisationen wie die Vereinten Nationen geschwächt, kritisierte Menchu. Die USA hätten nach den Anschlägen des 11. September die Bomben sprechen lassen, aber auch einen "Vorhang des Schweigens" gelegt.

Das Weltsozialforum dauerte bis Dienstag. Es wurde als Gegenveranstaltung zum Weltwirtschaftsforum ins Leben gerufen. Die TeilnehmerInnen kamen aus rund 100 Ländern und bestanden aus FriedensnobelpreisträgerInnen, hochrangigen UNO-VertreterInnen, GewerkschaftlerInnen und VertreterInnen kirchlicher Entwicklungshilfeorganisationen.
(APA)

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Links:
Porto Alegre 2002
Weltsozialforum

Das Abschlussmanifest
im englischen Original
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