Deutsch-französische Konsultationen

4. Februar 2002, 21:06
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Schröder empfing Chirac - Hauptthema: EU-Erweiterung

Berlin - Der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder hat am Montagabend auf Schloss Glienicke bei Berlin Frankreichs Staatspräsidenten Jacques Chirac zu den turnusmäßigen deutsch-französischen Konsultationen empfangen. Bereits vor den Gesprächen hatten Regierungskreise betont, dass Deutschland und Frankreich entschlossen seien, den Sondergipfel der Europäischen Union Mitte März in Barcelona zu einem Erfolg werden lassen.

Bei den Erörterungen wird es nach Angaben aus Regierungskreisen in Berlin und Paris vor allem um die EU-Erweiterung und den Konvent der Europäischen Union gehen, der am 28. Februar zu seiner ersten Sitzung zusammen tritt und tief greifende EU-Reformen einleiten soll.

Thema Airbus-Projekt

Beobachter erwarteten, dass Schröder und Chirac auch über die Zukunft des Airbus-Projekts sprechen werden. Deutschland und Frankreich wollen zusammen mit sechs weiteren Partnerländern 196 Transportmaschinen des neuen Typs A400M kaufen. Weiteres Thema soll eine Abstimmung im Nahostkonflikt sein.

An dem Treffen nehmen auch Premierminister Lionel Jospin und die Außenminister Hubert Védrine und Joschka Fischer teil. (APA/dpa)

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