"Woher haben Terroristen ihr Geld?"

4. Februar 2002, 16:26
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TV-, Radio-Spots und Inserate in USA warnen Drogenkonsumenten vor Hilfe für Terroristen

Die US-Regierung warnt in neuen Fernsehspots die Konsumenten von Drogen, dass mit ihrem Geld der internationale Terrorismus gefördert werde. Die Spots wurden erstmals am Sonntagabend (Ortszeit) während des "Super Bowl" - des Endspiels im American Football - ausgestrahlt. In einem Spot wird ein Terrorist gezeigt, der Sprengstoff, Waffen und gefälschte Pässe kauft. "Woher haben Terroristen ihr Geld?" wird gefragt. Die Antwort lautet: "Wenn Du Drogen kaufst, kommt einiges davon vielleicht von Dir."

Zusammenhang zwischen Drogenkonsum und terroristischen Anschlägen

In einem anderen Spot stellen Jugendliche einen direkten Zusammenhang zwischen ihrem Drogenkonsum und terroristischen Anschlägen her. Beispielweise sagt ein Teenager: "Ich habe geholfen, einen Richter zu töten." In den nächsten Wochen sollen solche Spots auch im Radio ausgestrahlt und ähnliche Anzeigen in insgesamt 293 Zeitungen geschaltet werden.

Finanzierung durch Drogengelder

Nach Angaben des im Weißen Haus angesiedelten Anti-Drogen-Büros wird rund die Hälfte der 28 Organisationen, die von der US-Regierung als "terroristisch" eingestuft werden, aus Drogengeldern finanziert. Für die Kampagne will das Büro rund zehn Millionen Dollar (11,58 Millionen Euro) ausgeben, wie die "Washington Post" berichtete. (APA/AFP)

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