Arbeitsplätze von morgen

18. Februar 2002, 19:06
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Es gibt schon Unternehmen, die doppelt bilanzieren. Neben den traditionellen Zahlen evaluieren sie das Potenzial ihres Humankapitals.

Doch auch da bleiben viele Faktoren, die den Erfolg eines Unternehmens ausmachen, unerfasst. Etwa die Moral der Angestellten, eine dynamische und vorausschauende Führung und eine Umgebung, die Innovation und Kreativität fördert, konstatiert Bestsellerautor Jeremy Rifkin in "Access - Das Verschwinden des Eigentums".

Während die Wissensökonomie immer mehr Paradigmata der traditionellen Wirtschaftswelt verändert hat, ist das traditionelle Arbeitsplatzkonzept der Industriegesellschaft nach wie vor aufrecht. Der Arbeitsplatz ist ein Ort der Kontrolle - und kein Ort der kreativen, wertschöpfenden Entfaltung.

Vielfach wird die Gestaltung des Arbeitsplatzes seiner zentralen Rolle aber kaum gerecht: Mängel werden als unabänderlich hingenommen, Potenziale oft nicht wahrgenommen.

Von Johanna Zugmann
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