Ein Mehr an Familienleistung?

13. Februar 2002, 15:01
posten

Flugblatt von FEMAIL gibt genaue Auskünfte über das Kinderbetreuungsgeld

Feldkirch - Das FrauenInformationszentrum FEMAIL in Feldkirch, Vorarlbergs erste vom Bund anerkannte Frauenservicestelle, informiert ab sofort mittels Flugblatt über das mit 1. Jänner 2002 in Kraft getretene Kinderbetreuungsgeld. Das Flugblatt zum Kinderbetreuungsgeld kann im FEMAIL kostenlos bestellt werden.

Aufgeklärt wird über die einschneidendsten finanziellen und arbeitsrechtlichen Neuerungen und deren Lücken und daraus resultierenden Fallen: "Die Gefahr ist,", so Sabine Juffinger, Geschäftsführerin des Vereins, "dass Frauen nicht nach 24 Monaten an ihren Arbeitsplatz zurückkehren, und so keinen Kündigungsschutz genießen. Die Folgewirkung wird der erschwerte Wiedereinstieg sein."

Neben dem Bezug des Kinderbetreuungsgeldes kann einer Berufstätigkeit nachgegangen werden. Die jährliche Zuverdienstgrenze liegt bei € 14.600,-. Die Umrechnung der im Gesetz festgelegten Einkommensgrenzen auf ein monatliches Bruttoeinkommen ist kompliziert. "Vorauszusehen ist, dass Frauen das Kinderbetreuungsgeld beantragen und am Ende vom Jahr knapp die Grenze überschreiten und dann das ganze Jahr zurückbezahlen müssen", so Juffinger weiters. Das Flugblatt soll diese und andere Stolpersteine ausräumen helfen.
(red)

Über mögliche Fragen bzw. welche praktischen Konsequenzen das neue Gesetz hat, informiert das FEMAIL Team auch persönlich.

FEMAIL
FrauenInformations-
zentrum Vorarlberg e.V.
Neustadt 38, A-6800 Feldkirch
Tel: 05522/31002-0
Fax: 05522/31002-33
e-mail
www.femail.at Öffnungszeiten:
Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 10.00 – 16.00 Uhr, Mittwoch von 16.00 – 18.00 Uhr und nach vorheriger Absprache
Share if you care.