"Licht am Ende des Tunnels"

4. Februar 2002, 10:30
posten

New York Times-Gesellschaft hofft auf Aufschwung - Werbeeinnahmen für Jänner nur gering gefallen

Die New York Times Company, Eigentümerin der New York Times, des Boston Globe und anderer Zeitungen, hofft nach Einbrüchen im vierten Quartal des Vorjahres auf einen besseren Jahresanfang. Der Nettogewinn der Times Co. war im vierten Quartal 2001 um 46 Prozent auf 74,1 Mill. Dollar gefallen. Verantwortlich dafür macht die Gesellschaft das schwache Anzeigengeschäft, das durch Einsparungen bei Personalkosten und die gestiegene Auflage nicht wettgemacht werden konnte.

Steigerung der Einnahmen durch Auflage

Die Einnahmen durch die höhere Auflage der Zeitungen waren im vierten Vorjahresquartal um 9,1 Prozent gestiegen. Das Interesse an Nachrichten war nach den Terroranschlägen vom 11. September in den USA stark gewachsen. Auch die erhöhten Preise für die Hauszustellung wirkten sich positiv auf die Einnahmen aus. Für das Jahr 2002 wird eine Steigerung der Einnahmen durch die Auflage um vier bis sechs Prozent erwartet.

"Licht am Ende des Tunnels"

Die ersten Zahlen aus dem Werbegeschäft für Jänner 2002 zeigen zumindest beim Flaggschiff der Mediengruppe, der New York Times, wieder eine bessere Entwicklung. Die Einnahmen durch Werbung waren, verglichen mit der Vorjahresperiode, im ersten Monat des Jahres nur um etwas mehr als zehn Prozent gefallen. Für das Gesamtjahr 2002 schauen die Prognosen nach Angaben des Times-Managements gar nicht schlecht aus. "Wir glauben es gibt ein Licht am Ende des Tunnels, und das wird kein Zug sein der uns wieder überfährt", meinte der Finanzchef der Gruppe, Leonard P. Forman. (APA)

Share if you care.