2001: Airlines machten weltweit 15 Milliarden Dollar Verlust

4. Februar 2002, 11:39
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EU-Kommissarin schlägt gemeinsamen US-europäischen Luftraum vor

New York - Die Fluggesellschaften haben im vergangenen Jahr weltweit 15 Milliarden Dollar (17,4 Milliarden Euro) Verlust gemacht. Dies erklärte der Generaldirektor der Internationalen Luftfahrt-Organisation, Pierre Jeanniot, am Sonntag (Ortszeit) auf dem New Yorker Weltwirtschaftsforum.

EU-Verkehrskommissarin Loyola de Palacio bezeichnete den Luftfahrtsektor als entscheidend für die Sicherheit und das Wachstum der Wirtschaft jeglicher Länder. Sie schlug in New York die Schaffung eines Gemeinsamen Transatlantischen Luftraumes vor. Damit sollten Bereiche wie Sicherheit, internationale Beteiligungen und staatliche Regulierung zwischen Europa und den Vereinigten Staaten vereinheitlicht werden.

Das vergangene Jahr war für die Fluglinien weltweit zum Teil katastrophal: Die ohnehin sinkenden Passagierzahlen brachen nach den Terroranschlägen vom 11. September dramatisch ein. Die beiden großen europäischen Fluggesellschaften Swissair und Sabena gingen Pleite, andere wie British Airways kündigten drastische Maßnahmen wie Personalentlassungen zur Kosteneinsparung an. (APA)

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