Indische Soldaten erschossen fünf Moslemextremisten in Kaschmir

6. Februar 2002, 10:38
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Bei versuchtem Grenzübertritt in Hinterhalt geraten

Srinagar - Indische Soldaten in Kaschmir haben fünf mutmaßliche Mitglieder einer extremistischen Moslemorganisation aus Pakistan erschossen. Die Islamisten seien bei dem versuchten Grenzübertritt in einen Hinterhalt geraten, teilte ein Armeesprecher am Mittoch mit. Den Angaben zufolge handelte es sich um fünf Mitglieder der Gruppe Jaish-e-Mohammad, die Indien für den Anschlag auf das Parlament in Neu Delhi von Mitte Dezember verantwortlich macht. Bei einem von ihnen handle es sich vermutlich um einen Anführer ger Gruppe. Auf die Aufforderung zur Aufgabe hin hätten die Männer das Feuer eröffnet und seien erschossen worden.

Mitte Jänner hatte der pakistanische Militärmachthaber Pervez Musharraf unter anderem die Jaish-e-Mohammad offiziell verboten. Sie steht auch auf der Liste Washingtons mit mutmaßlichen Terrororganisationen. Pakistanische Ermittler machen einen ihrer Anführer für die Entführung des US-Journalisten Daniel Pearl in Karachi verantwortlich.(APA)

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