Kärntner Waldbrand: Noch immer keine Entwarnung

7. Februar 2002, 14:29
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Ein Hubschrauber bleibt - Mitte Februar erste Begehung durch Experten

Klagenfurt - Nach dem Waldbrand auf dem Stagor oberhalb von Steinfeld (Bezirk Spittal/Drau) gab es auch Donnerstag noch kein "Brand aus". Das Risiko dafür sei zu groß, sagte Bezirksfeuerwehr-Kommandant Siegfried Meixner. Deshalb werde auch ein Hubschrauber des Bundesheeres in Bereitschaft bleiben.

Unterirdische Glutnester

"Wir haben zwar kein offenes Feuer mehr", sagte Meixner, aber es gebe noch immer unterirdische Glutnester, welche wieder aufbrechen könnten. Donnerstag lagen am Stagor fünf Zentimeter Neuschnee. Die Löscharbeiten von Hand wurden eingestellt.

Landesrat Georg Wurmitzer (V) als für die Feuerwehren zuständiges Regierungsmitglied teilte mit, dass jenen Feuerwehrmännern, welche für ihren Einsatz dienstfrei nehmen mussten, der Verdienstentgang aus öffentlichen Mitteln ausgeglichen werde. Die Auszahlung werde über die Gemeinde Steinfeld organisiert.

Ausgleichszahlungen

Zur Sanierung des Waldes - es wurden über 70 Hektar vernichtet - will Wurmitzer Mittel des Bundes, des Landes und des Katastrophenfonds einsetzen. Den Besitzern dürften keine finanziellen Nachteile erwachsen, sagte er.

Eine Begehung mit Experten wird bereits am 18. Februar stattfinden. Danach wird ein Sanierungskonzept entwickelt, welches u.a. die Anbringung von Steinschlag-Schutznetzen, Gleitschutzböcken gegen Schneeschub und eine Wiederaufforstung beinhaltet. (APA)

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