Pentagon erneuert Warnung vor neuen Terrorakten

2. Februar 2002, 16:12
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Angreifer würden keinen Unterscheidung zwischen staatlichen und zivilen Zielen machen

Washington - Das US-Außenministerium hat alle Amerikaner auf Reisen zu besonderer Vorsicht aufgerufen, weil neue Terrorakte drohen könnten. Unter Hinweis auf die Entführung des Journalisten Daniel Pearl in Pakistan betonte das Ministerium am Samstag in Washington: "Dem Außenministerium liegen unbestätigte Berichte darüber vor, dass amerikanische Bürger das Ziel von Entführungen oder anderen terroristischen Handlungen sein könnten."

Rund um die Welt seien als Resultat der US-Militäraktionen nach den Anschlägen des 11. September Revancheakte von Terroristen und ihren Sympathisanten möglich. Diese Gruppen machten keinen Unterschied zwischen offiziellen und zivilen Zielen, unterstrich das Ministerium. Das Schicksal des in Pakistan verschleppten amerikanischen Journalisten Daniel Pearl ist weiterhin ungeklärt.(APA/dpa)

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