US-Regierung will gegen irreführende E-Mail-Werbung vorgehen

1. Februar 2002, 15:27
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Im Schnitt 571 unerwünschte kommerzielle E-Mails pro User

Die US-Regierung will erstmals gegen irreführende E-Mail-Werbung - so genannte "Spam" - vorgehen. Konkrete Schritte würden kommende Woche bekannt gegeben, sagte J. Howard Beales vom US-Handelsausschuss am Donnerstag. In "Spam" werden zum Beispiel falsche Diplome oder Tipps zum schnellen Reichwerden angeboten.

Rückforderungen

In Fällen irreführender Handelspraktiken werden nach den geltenden Regeln meist die Gewinne zurückgefordert. Mit Geldstrafen müssen die Absender von "Spam" (unerwünschte Nachricht) wohl nicht rechnen. Im vergangenen Jahr erhielt einer Studie der Firma Jupiter Media Metrix zufolge jeder Internet-Nutzer in den USA im Schnitt 571 unerwünschte kommerzielle E-Mails. (APA/Reuters)

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