max.mobil und Siemens führten erstmals UMTS-Datenanrufe durch

1. Februar 2002, 13:36
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Video Calls derzeit mit 64 kbit möglich - Video-Streamins laufen bei 128 kbit - max.mobil strebt Geschwindigkeit von 384 kbit an

Nach UMTS-Sprachanrufen testen die österreichischen Mobilfunker nun die Übertragung von Daten über die dritte Mobilfunkgeneration UMTS (Universal Mobile Telecommunications System). max.mobil und Siemens hätten verschiedene UMTS-Datenübertragungen wie Video-Calls über Web-Browsing und Video-Streaming im UMTS-Testnetz in der Wiener Innenstadt durchgeführt.

Ergebnisse

Bei der Video Call-Verbindung sei eine Übertragungsgeschwindigkeit von 64 kbit pro Sekunde erreicht worden, beim Video-Streaming eine stabile Übertragungsrate von 128 kbit/s. Eine Ausweitung auf 384 kbit/s sei in Vorbereitung.

Der Erfolg von UMTS hänge davon ab, wie früh attraktive Anwendungen wie multimediale Services verfügbar sein würden, sagte Siemens Österreich-Vorstand Franz Geiger.

Lizenzanforderungen werden erreicht

max.mobil könne die UMTS-Lizenzanforderungen, bis 2003 rund 25 Prozent der österreichischen Bevölkerung mit UMTS zu erreichen, in jedem Fall einhalten, meint max.mobil-Vorstand Georg Pölzl. Auch die regulatorisch vorgeschriebene Geschwindigkeit von 144 kbit/s sei realisierbar. max.mobil plane für den Rollout ab Ende 2002 in Wien, Linz, Graz, Salzburg und Innsbruck Geschwindigkeiten von bis zu 384 kbit/s. (APA)

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