Die Idee zum Valentinstag

3. Februar 2002, 13:30
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Ein österreichisches Projekt in Costa Rica rettet den Regenwald

Wien - Blumensträuße und Pralinen zum Valentinstag haben eine interessante Alternative erhalten: Ein 100 Quadratmeter großes Grundstück in Costa Rica im "Regenwald der Österreicher", wo garantiert mehr Blumen blühen, als bei jedem heimischen Floristen!

In den zehn Jahren seines Bestehens hat der Verein "Regenwald der Österreicher" eine eindrucksvolle Erfolgsbilanz aufzuweisen: Ursprünglich gegründet, um "im Freundes- und Bekanntenkreis Geld zu sammeln" und das eine oder andere Grundstück im Esquinas-Wald in Costa Rica zu kaufen, wurden mittlerweile 1,272 Mill. Euro (17,5 Millionen Schilling) an Spendengeldern eingenommen und nach Costa Rica überwiesen. Damit ist es nicht nur gelungen, fast 28 Quadratkilometer Wald zu kaufen. Man habe auch eine renommierte Forschungsstation und ein Ökotourismusprojekt auf die Beine gestellt.

Allerdings ist erst die Hälfte des Esquinas-Regenwaldes freigekauft, weitere Spenden sind also mehr als erwünscht. "Warum nicht Blumen in ihrem natürlichen Lebensraum schenken", schilderte Clemens Purtscher im Gespräch die Idee für den Valentinstag. Acht Euro reichen für 100 Quadratmeter und bescheren dem Beschenkten nicht nur eine hübsche Urkunde, sondern auch die Gewissheit, den mehr als 100 Orchideen im Esquinas Regenwald ein Plätzchen zum Überleben gesichert zu haben. (APA)

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