Der Tourismus-Branche geht es gut

1. Februar 2002, 11:12
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Nächtigungen sind 2001 um 1,3 Prozent gestiegen

Wien - Der österreichische Tourismus hat 2001 einen Nächtigungszuwachs um 1,3 Prozent auf 115,1 Millionen Übernachtungen verzeichnet, gab die Statistik Austria am Freitag bekannt. Die Inländernächtigungen stiegen um 1,1 Prozent, die Ausländernächtigungen um 1,3 Prozent. Die höchsten Zuwächse verzeichneten dabei Wien, die Steiermark und das Burgenland. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag wie im Vorjahr bei 4,3 Tagen.

Gäste aus den Niederlanden, Deutschland, der Schweiz, Italien und Belgien urlaubten dabei häufiger in Österreich, während die Anzahl der Gästenächtigungen aus den USA, Frankreich und Großbritannien rückläufig waren.

4,8 Prozent mehr Nächtigungen im Dezember

Im Dezember 2001 wurde ein Nächtigungsplus von 4,8 Prozent auf 8,3 Millionen Übernachtungen verzeichnet. Die Ankünfte erhöhten sich um 4,1 Prozent, die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag wie im Dezember 2000 bei rund 4,1 Tagen.

Die Inländernächtigungen stiegen im Dezember um 8,1 Prozent, die Ausländernächtigungen um 4 Prozent. Vier- und Fünfsternbetriebe verzeichneten ein 5-prozentiges Nächtigungsplus, in den Dreisternbetrieben stiegen die Übernachtungen um 5,6 Prozent, während sie in Ein- und Zweisternbetrieben um 1,1 Prozent rückläufig waren.

Zuwächse wurden bei Gästen aus Großbritannien, den Niederlanden, der Schweiz, Frankreich und Deutschlandverzeichnet, Rückgänge gab es hingegen bei Gästen aus den USA.

In den westlichen Bundesländern - Vorarlberg, Salzburg und Tirol - wurden auf Grund der guten Schneelage Nächtigungszuwächse verzeichnet, Rückgänge gab es hingegen in Niederösterreich, dem Burgenland und Wien. (APA)

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