US-Flugzeug auf Philippinen beschossen

1. Februar 2002, 07:29
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Täter unklar

Washington - Ein US-Flugzeug mit Elitesoldaten an Bord ist auf den Philippinen beschossen worden. Bei dem Angriff wurde jedoch keiner der Insassen verletzt, wie das US- Verteidigungsministerium am Donnerstag mitteilte. Die Soldaten nahmen auf der Insel Luzon im Norden der Philippinen an einem gemeinsamen Anti-Terror-Manöver mit philippinischen Truppen teil.

Ein Projektil durchschlug einem Pentagonsprecher zufolge den Boden der MC-130 und verfehlte einen der Insassen nur knapp. Wer die Schüsse abfeuerte, blieb unklar.

Die Militärübung hatte vor einer Woche begonnen. Bis Mitte Februar sollen rund 400 US-Soldaten an den Manövern im Norden der Philippinen teilnehmen. Parallel dazu hatten zuvor beide Länder im Süden der Philippinen ein weiteres Anti-Terror-Manöver gestartet. An dem sechsmonatigen Einsatz nehmen rund 600 weitere US-Soldaten teil. Ihre Hauptaufgabe ist es, rund 3800 philippinische Soldaten für ihren Anti-Terror-Einsatz gegen die Moslemrebellen der Abu Sayyaf zu trainieren. (APA)

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